Die Badewanne ist für viele nicht nur ein Ort, an dem man sich wäscht, sondern auch Ruhe findet. Um dies zu bekommen, sollte allerdings das Badezimmer eine individuelle Optik haben, in der man sich wohl fühlt. Die Badewannen, welche meist in weiß zu kaufen sind, sind dabei oftmals ein Dorn im Auge. Mit spezieller Farbe und etwas Zeit kann allerdings Abhilfe geschaffen werden.
Vorbereitungsmaßnahmen zum Streichen der Badewanne
- Da auch gebrauchte Wannen mit wenig Aufwand umlackiert werden können, ist es wichtig, dass diese von sämtlichen Schmutz, auch von Seifenresten und Kalk, befreit werden. Nach der groben Reinigung sollte eine zweite Reinigung mit Spiritus vorgenommen werden. Auch davon muss allerdings die Wanne wieder mit klarem Wasser abgespült werden.
- Nun muss die Wanne komplett trocknen. Mit neuen Mikrofasertüchern, welche nicht fusseln, kann der Vorgang etwas beschleunigt werden. Die Silikonfugen rund um die Wanne werden nun mit Malerkrepp abgeklebt.
Badewanne streichen – So gehts
- Produkte gibt es in unterschiedlichen Farben und von verschiedenen Herstellern. Da die Angaben auf den Packungen unterschiedlich ausfallen, sollte diese gründlich durchgelesen werden. Damit die ausgewählte Farbe an der Wanne haftet, muss im ersten Schritt Haftgrund aufgetragen werden, welcher vollständig trocknen muss, bevor die eigentliche Farbe aufgetragen werden kann.
- Mit einer Lackrolle kann die Farbe gleichmäßig auf die Wanne aufgetragen werden. Rundungen und schwer erreichbare Stellen können mit einem Pinsel nachbearbeitet werden. Beim Streichen der Badewanne wird grundsätzlich mit zwei Farbanstrichen gearbeitet. Erst wenn der zweite Anstrich ausgetrocknet ist, kann der Malerkrepp entfernt werden.
- Die gewählte Farbe muss für diesen Zweck bestimmt sein, da die hohen Wassertemperaturen und Reinigungsmittel eine große Belastung darstellen und man sich länger über den neuen Glanz freuen möchte.